string lights hanging in green environment

Startschuss für Deutschland

Aufregende Zeiten für ClientEarth: letzten Donnerstag kamen unsere Freunde und Kolleg*innen aus der deutschen und internationalen Nachhaltigkeitsszene zusammen, um gemeinsam mit uns auf die Eröffnung des Deutschlandbüros anzustoßen. Mehr als 30 Jurist*innen, Entrepreneure sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft waren im Albrechtshof in Berlin Mitte dabei und genossen ein vegetarisches 4-Gänge Menü.

Auch aus den eigenen Reihen hatte sich hoher Besuch eingefunden: CEO und ClientEarth Gründer James Thornton, der Vorsitzende des Aufsichtsrats Howard Covington sowie Aufsichtsratsmitglied Fabienne Serfaty kamen extra aus dem Headquarter in London um die Gäste zu begrüßen und Büroleiter Hermann Ott zum erfolgreichen Aufbau des Deutschlandbüros zu beglückwünschen. Gemeinsam berichteten sie von der internationalen Arbeit der Organisation und warfen dabei auch einen gezielten Blick nach Deutschland.

Prof. Dr. Hermann Ott, Leiter des Deutschlandbüros von ClientEarth, bedankte sich bei den Anwesenden für ihr jahrzehntelanges Engagement und blickt positiv in die Zukunft:

“Sie alle engagieren sich seit vielen Jahren in unterschiedlichster Form dafür, unseren Planeten als lebenswert für die Menschen und alle anderen Geschöpfe zu erhalten. Und ich weiß, viele von Ihnen sind frustriert, dass in der Politik trotzdem nichts vorangeht. Mir ging es ähnlich, deshalb engagiere ich mich für ClientEarth – Anwälte der Erde. Mit dem Recht haben wir ein äußerst effektives Instrument, um gemeinsam wirklich etwas zu verändern!”

Erste Erfolge aus Berlin

Seit der Eröffnung des Büros im September 2018 konnte ClientEarth Deutschland bereits erste Erfolge verzeichnen. Zuletzt sorgte ein gemeinsamer Gesetzesvorschlag zum Kohleausstieg mit Greenpeace für Aufsehen. Ein Thema das nach wie vor nicht an Relevanz verloren hat.

Auch wenn sich das deutsche Büro bislang vor allem auf die Energiewende, allen voran den Kohleausstieg, konzentriert – es gibt noch viel mehr zu tun. Daher bekommt das Deutschlandbüro bald Zuwachs. Dann werden die deutschen Kolleg*innen auch für weitere Themen kämpfen, etwa für grüne Mobilität, plastikfreie Ozeane oder eine nachhaltige und naturnahe Land- und Forstwirtschaft.

„Wir wollen rechtliche Auseinandersetzungen zum Schutz der Erde auf die internationale Ebene tragen – es kann nicht sein, dass Staaten untergehen, Menschen Leben, Gesundheit und Eigentum verlieren und das Völkerrecht dazu schweigt!“ sagt Ott.

Deutschland hat das Potenzial, Vorreiter für Nachhaltigkeit in ganz Europa zu sein. ClientEarth hilft nun auch vor Ort dabei, diesen grünen Wandel mit Hilfe des Rechts voranzutreiben. Wir danken all unseren Freunden und Kolleg*innen, die dabei an unserer Seite stehen!

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Jon Tyson

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